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Ursula Jost, Elisabeth Kislig & Charlie Wick

URSULA JOST, ELISABETH KISLIG & CHARLIE WICK

HERKUNFT  Schweiz
REISE  Granit & Eis
DAUER  27 Tage
REISEROUTE  Balmaceda - Puerto Guadal - Jeinimeni - Chacabuco Tal - Villa O´Higgins - Südliches Inlandeis - El Chaltén - Balmaceda
Liebes SPONDYLUS-Team, wir senden Euch hiermit unseren Beitrag für Euer "Gästebuch"!

Nach mehreren Chile-Reisen mit SPONDYLUS in der Mitte des Landes und dem Norden war dieses Jahr für uns erneut Patagonien an der Reihe, wir wünschten wieder einen Teil zu Pferd und einen Teil zu Fuss in den Bergen. Hans hat uns ein Surprise-Menü der Extraklasse zusammengestellt. Zuerst ging es von den Gestaden des Lago General Carrera südwärts in die Berge und in den noch kaum besuchten Nationalpark Jeinimeni, den wir bis zum Valle Chacabuco durchquerten. Mit dabei waren Pascual und Gustavo, die wir beide von früheren Reisen her kennen und schätzen gelernt haben. Neu dabei auf beiden Teilen der Reise war Macarena, die Eco-Turismo studiert und hier praktische Aspekte kennen lernen wollte; sie hat sich phantastisch ins Team eingefügt und sich den Respekt aller Gauchos verdient, die wir unterwegs angetroffen haben. Sie hat immer gestrahlt und gelacht, auch wenn sie als Neuling auf dem Pferd gleich noch ein Packross mitführte. Unvergesslich ist ihr Mate de Pomelo und ebenso Gustavos Asados. Neu war auch, dass es nach einer Vielzahl von Reisen mit Hans (endlich einmal) richtig geregnet und sogar geschneit hat ;-)

Der zweite Teil führte per Fahrzeug weiter südwärts über Cochrane nach Villa O’Higgins, dann per Boot über den Lago O’Higgins nach Calendario Mancilla. Von dort brachen wir mit grossem Rucksack durch Wälder, Flüsse und sumpfige Passagen auf zum Ventisquero Chico, dem wir folgten bis hinauf auf das grosse südliche Eisfeld und im letzten Licht des Tages zum Refugio Eduardo Garcia Soto. Am nächsten Morgen hatten wir bei strahlendem Wetter die überwältigende Sicht auf die berühmten Granitfelsen des Fitz Roy, Cerro Torre und aller anderen Türme vor uns, sowie den Blick auf den Beginn des mehrere hundert Kilometer langen Campo de Hielo Sur. Der Abstieg nach El Chalten in Argentinien erfolgte über einen Gletscher, der direkt zum Rio Marconi und zum Lago Electrico führte. Weder Hans noch Pascual kannten diese Route, es gab weder einen Pfad noch Markierungen, wir wurden jedoch mit bewundernswertem Gespür durch Spaltenzonen, über Abbrüche und um Felsriegel herum geführt, unten auch noch durch einen hüfttiefen Fluss. El Chalten bot Gelegenheit zur Erholung und zum Bestaunen der Granitriesen von der anderen Seite.

Diese großartige und zum Teil anstrengende und anspruchsvolle Reise erforderte eine ausgeklügelte Logistik für den Transport der Teilnehmer, und das jeweils nicht benötigte Gepäck musste auch an den nächsten Bestimmungsort gebracht werden; einzig die Pferde haben, einmal in Trab gesetzt, selbständig nach Hause gefunden, etwa 100 km. Das SPONDYLUS-Team hat alles mit gewohnt präziser Planung und geschicktem Improvisieren bei den unvermeidlichen Überraschungen erfolgreich durchgeführt und uns so zu einer weiteren Traumreise mit aussergewöhnlichen Erlebnissen verholfen. Vielen herzlichen Dank!

Ursula, Elisabeth & Charlie


UNSERE LIEBLINGSFOTOS

Ursula, Elisabeth & Charlie 2018

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