Español Deutsch
Español - Deutsch
spondylus
GUESTBOOK
HOME ABOUT US TOURS PARTNERS CONTACT
  Home      Guestbook      Ursula, Elisabeth & Charlie
 

URSULA, ELISABETH & CHARLIE

URSULA JOST, ELISABETH KISLIG & CHARLIE WICK

LAND  Schweiz
TOUR  Reitexpedition im Herzen Patagoniens
DAUER  24 Tage
REISEROUTE  Coyhaique - Cerro Castillo - Puerto Guadal - Cochrane - San Lorenzo - Villa O´Higgins
Liebes SPONDYLUS-Team,

Am Ende unserer Reise mit Hans nach Chiloe, ins Valle Cochamo und zum San Lorenzo gedieh die Idee einer Reitexpedition auf den Spuren der ersten Siedler im Herzen Patagoniens. Herausgekommen ist ein absolut fantastisches Erlebnis.

Zuerst eine viertägige Umrundung des Traumberges Cerro Castillo zu Fuss. Durch urtümliche Wälder gewinnen wir bald an Höhe, erblicken nach dem Paso Penon erstmals die wilden Zinnen des Cerro Castillo und spüren, dass der Wind hier in Patagonien zu Hause ist.

Danach beginnt etwas südlich von Cochrane unsere Reitexpedition auf den Spuren der ersten Siedler nach Villa O’Higgins. Es handelt sich um die ehemals einzige Verbindung zwischen diesen beiden Städtchen, die jedoch seit dem Bau der weiter westlich verlaufenden Carretera Austral nicht mehr benutzt wird. Das Reisen im Sattel des Pferdes ist einzigartig: man kommt gut vorwärts, sitzt erhöht und hat alle Zeit die Gegend zu betrachten, ohne dauernd auf den Weg zu achten, denn das macht das Pferd. So geht es durch Wälder, über Pässe, durch Flüsse, vorbei an Seen von Camp zu Camp, wo wir jeweils das typische Lagerleben mit Pisco sour, Mate und Cordero al palo geniessen und am folgenden Morgen manchmal überrascht sind, wie weit sich die Pferde entfernt haben. Die Einsamkeit ist gewaltig, wir treffen unterwegs nur zwei Personen an, jede lebt für sich an einem See, etwa einen Tagesritt voneinander entfernt. An einem dieser Seen fangen wir innert einer halben Stunde 5 stattliche Forellen, eine willkommene Abwechslung.

So kommen wir nach 12 Tagen, 10 davon im Sattel, glücklich in Villa O’Higgins an, einem kleinen Städtchen an der Grenze zu Argentinien, im Nordwesten des Südlichen Inland-Eisfeldes. Hans hat diese logistisch anspruchsvolle Reise super geplant und durchgeführt zusammen mit lokalen Führern. Wir haben uns auf ein Abenteuer eingelassen, denn wir sind keine Reiter, haben vorher in der Schweiz nur ein paar Reitstunden genommen, mit den anscheinend üblichen Begleiterscheinungen in den Beinen und im Gesäss, aber in Chile passierte nichts dergleichen, die Criollo-Pferde sind kleiner, ausdauernd und anspruchslos, und die Sättel sind leichter und einfacher und verursachten keinerlei Beschwerden. Die ganze Reise war ein grossartiges Erlebnis.


UNSERE LIEBLINGSFOTOS



- TOP -