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Doris Liebold-Rotschi & Wolfgang Liebold

DORIS LIEBOLD-ROTSCHI & WOLFGANG LIEBOLD

HERKUNFT  Schweiz
REISE  Auf dem Dach Atacamas
DAUER  11 Tage
REISEROUTE  San Pedro de Atacama – Machuca – Vulkan Lascar – Vulkan Licancabur – San Pedro de Atacama
BERGBESTEIGUNGEN  Vulkan Lascar (5.592 m / 18.346 ft) & Vulkan Licancabur (5.916 m / 19.836 ft)

Wir hatten uns vorgenommen, endlich den wunderschönen Vulkan Licancabur mit einer Höhe von 5‘927 m zu besteigen. Zumindest von San Pedro de Atacama aus kann man die steile Pyramide als „perfekten“ Berg bezeichnen, in dessen Krater sich einer der höchsten Seen der Erde befindet.

Zunächst ging es auf ein dreitägiges Akklimatisationstrekking von San Pedro de Atacama auf 2‘400 m Höhe nach Machuca auf knapp über 4'000 m Höhe durch ein Flussbett. Dabei stellten wir schnell fest, dass unser Bergführer/Koch und Chauffeur eine absolut professionelle und perfekte Vorbereitungsarbeit geleistet hat. Hans hatte alles im Griff und verwöhnte uns mit besten Speisen und guten chilenischen Rotwein. Am ersten Tag war das Flussbett in einem tiefen Canyon, wo wir oft im Wasser liefen, am zweiten Tag ging es oberhalb des Flusses über einen Pass auf über 3‘000 m Höhe, um am dritten Tag wieder durch das diesmal landschaftlich stark veränderte Flussbett zu gehen. Dabei säumten riesige Grasbüsche mit fast drei Meter Höhe, durch die wir durchlaufen mussten, den Fluss.

Nach dieser perfekten Akklimatisationstour fuhren wir zur Laguna Leijia auf 4‘300 m Höhe, dem Ausgangspunkt zur Besteigung des noch aktiven Vulkanes Lascar mit einer Gipfelhöhe von 5‘595 m.

Am nächsten Morgen fuhren wir bei Sonnenaufgang um die Lagune zum Ausgangspunkt des Aufstiegs, um die „restlichen“ 900 Höhenmeter auf den Gipfel zu Fuss zurückzulegen. Nach drei Stunden wenig schwierigem Aufstieg standen wir am 23. November auf dem Gipfel und waren guter Dinge, als nächstes unser Hauptziel, den Licancabur, in Angriff nehmen zu können. Nach dem nur einstündigen Abstieg fuhren wir zurück nach San Pedro de Atacama, um am nächsten Tag gleich zur Laguna Blanca nach Bolivien überzuwechseln. Von der bolivianischen Seite haben wir am Morgen des 25. November die 1‘300 Höhenmeter Aufstieg auf den Licancabur unter die Füsse genommen. Nach dem Wecken um 2.00 Uhr und einem guten Frühstück sind wir eine Stunde durch unwegsames Gelände bis zum Ausgangspunkt des Aufstieges gefahren, bevor ca. 3.30 Uhr der eigentliche Aufstieg auf 4‘600 m Höhe begann. Bei perfektem und nicht zu kaltem Wetter standen wir nach 6 ½ Stunden Aufstieg müde und zufrieden auf dem Gipfel und genossen eine grandiose Aussicht auf die umliegende Gebirgswelt der Atacamawüste mit der Lagune Blanca und Laguna Verde zu Füssen des majestätischen Licancabur. Der noch teils gefrorene Kratersee sah uns wie ein Meerauge, gesäumt von kleinen Penitentes, an. Der Abstieg war noch etwas mühsam durch eine extrem steile Geröllrinne. Wir mussten uns wegen des bevorstehenden täglichen Nachmittagssturmes beeilen.

Glücklich und zufrieden über den Gipfelerfolg fuhren wir noch zur Laguna Colorada. Nach diesem einmaligen Naturwunder, welches uns Hans nicht vorenthalten wollte, ging es zurück nach San Pedro de Atacama, wo wir unsere Gipfelerfolge ausgiebig feierten.

Nochmals großen Dank an Hans, der durch eine perfekte Organisation und Führung dafür sorgte, dass wir in dieser kurzen Zeit die beiden Gipfelziele überhaupt erreichen konnten! So waren wir uns schnell einig: mit Hans würden wir jederzeit wieder auf Expeditionsreise gehen.


UNSERE LIEBLINGSFOTOS

Doris & Wolfgang Liebold

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